Es gibt immer einen Grund für die aggressive
Reaktion eines Heimtiers. Sie kann im Naturell des Tieres liegen, dass es sozusagen "schnell auf 100" ist.
Die Aggression ist eine Verhaltensweise, die durchaus ihre Berechtigung hat. Immerhin haben wir es bei Hund und Katze
mit wehrhaften Raubtieren zu tun. Die Tatsache, dass sie sehr nah an das Menschenreich durch Zähmung gelangen,
sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch das nette Kätzchen fauchen und kratzen kann und seinen
Unwillen über irgend etwas ausdrücken will. Zuviel Nähe kann kein Tier ertragen, es braucht immer
genügend Freiraum, um sich seiner Identität sicher zu sein. Wird das nicht gewährt, kann auch das
liebste Tier mit und ohne Vorwarnung angreifen und aggressiv werden. Auch die Drohgebärden und die
Protestreaktionen wie Beißen, Kratzen oder an sich herumreißen (Fell, Federn) fallen in diese Rubrik. In
der Regel reagieren zahme Heimtiere nur aggressiv, wenn sie selbstbewusst sind, denn für diesen Moment lehnen sie
sich gegen das Alphatier Mensch auf oder ignorieren es.
Ist der Mensch labil, schwach und nachgiebig, spürt
das ein Tier und kann in Konkurrenz zum Tierhalter gehen. Dann kommt es zu Dominanzproblemen: Wer ist eigentlich der
Chef hier?
Im Familienverbund muss eine Hierarchie bestehen, damit
das Tier seinen Platz einnehmen kann, und das sicherlich nicht als Chef! Folglich muss hier der Tierhalter mithelfen,
dass eine Ordnung hergestellt wird. Kommen Angriffe, vor allem unberechenbare, immer wieder vor, ist unbedingt auch der
Rat eines ganzheitlich praktizierenden Tierarztes einzuholen, der auch psychologisch bzw. tierkinesiologisch
überprüfen kann, was die Ursache des Verhaltens ist.
Wie verhalten Sie sich am
besten?
Wenn das Heimtier aggressiv ist bewahren Sie die
Ruhe! Halten Sie inne und konzentrieren Sie sich auf Ihren Solarplexus. Das ist ein wichtiges Energiezentrum in der
Magengegend. Legen Sie Ihre Hände auf diese Stelle und senden Sie an das Tier konzentriert die mentale Botschaft:
"Bis hierhin und nicht weiter." Stellen Sie
sich vor, wie eine imaginäre Linie um Sie herum gezogen wird, als würden Sie sie mit ausgestreckten Armen um
sich herum beschreiben.
Sorgen Sie dafür, dass das Tier Sie nicht angreifen
kann. Dann geben Sie etwa 10 Gobuli ins Trinkwasser und ziehen sich einfach zurück. Je ruhiger Sie sich verhalten,
um so mehr kommt das Tier zur Ruhe. Die Bachblütenmischung tut dann das ihre, um die emotionalen Wogen zu
glätten und das Tier wieder in seine Mitte zu bringen. Wiederholen Sie die Gabe täglich, bis Sie den Eindruck
haben, die Aggression legt sich.
Dann ist wichtig darüber nachzudenken, was die
Ursache für das aggressive Verhalten Ihres Tier sein könnte. Versuchen Sie dem Tier klare Botschaften zu
senden und geben Sie ihm den Freiraum, den es beansprucht und nötig hat. Ein selbstbewusstes Tier, das aggressiv
wird, will weniger Nähe und zeigt es Ihnen deutlich.
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