3. Aggression

Bachblütenmischung
aus Holly, Beech, Impatience und Vine

Es gibt immer einen Grund für die aggressive Reaktion eines Heimtiers. Sie kann im Naturell des Tieres liegen, dass es sozusagen "schnell auf 100" ist. Die Aggression ist eine Verhaltensweise, die durchaus ihre Berechtigung hat. Immerhin haben wir es bei Hund und Katze mit wehrhaften Raubtieren zu tun. Die Tatsache, dass sie sehr nah an das Menschenreich durch Zähmung gelangen, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch das nette Kätzchen fauchen und kratzen kann und seinen Unwillen über irgend etwas ausdrücken will. Zuviel Nähe kann kein Tier ertragen, es braucht immer genügend Freiraum, um sich seiner Identität sicher zu sein. Wird das nicht gewährt, kann auch das liebste Tier mit und ohne Vorwarnung angreifen und aggressiv werden. Auch die Drohgebärden und die Protestreaktionen wie Beißen, Kratzen oder an sich herumreißen (Fell, Federn) fallen in diese Rubrik. In der Regel reagieren zahme Heimtiere nur aggressiv, wenn sie selbstbewusst sind, denn für diesen Moment lehnen sie sich gegen das Alphatier Mensch auf oder ignorieren es.

Ist der Mensch labil, schwach und nachgiebig, spürt das ein Tier und kann in Konkurrenz zum Tierhalter gehen. Dann kommt es zu Dominanzproblemen: Wer ist eigentlich der Chef hier?

Im Familienverbund muss eine Hierarchie bestehen, damit das Tier seinen Platz einnehmen kann, und das sicherlich nicht als Chef! Folglich muss hier der Tierhalter mithelfen, dass eine Ordnung hergestellt wird. Kommen Angriffe, vor allem unberechenbare, immer wieder vor, ist unbedingt auch der Rat eines ganzheitlich praktizierenden Tierarztes einzuholen, der auch psychologisch bzw. tierkinesiologisch überprüfen kann, was die Ursache des Verhaltens ist.

Wie verhalten Sie sich am besten?

Wenn das Heimtier aggressiv ist – bewahren Sie die Ruhe! Halten Sie inne und konzentrieren Sie sich auf Ihren Solarplexus. Das ist ein wichtiges Energiezentrum in der Magengegend. Legen Sie Ihre Hände auf diese Stelle und senden Sie an das Tier konzentriert die mentale Botschaft:

"Bis hierhin und nicht weiter." Stellen Sie sich vor, wie eine imaginäre Linie um Sie herum gezogen wird, als würden Sie sie mit ausgestreckten Armen um sich herum beschreiben.




Sorgen Sie dafür, dass das Tier Sie nicht angreifen kann. Dann geben Sie etwa 10 Gobuli ins Trinkwasser und ziehen sich einfach zurück. Je ruhiger Sie sich verhalten, um so mehr kommt das Tier zur Ruhe. Die Bachblütenmischung tut dann das ihre, um die emotionalen Wogen zu glätten und das Tier wieder in seine Mitte zu bringen. Wiederholen Sie die Gabe täglich, bis Sie den Eindruck haben, die Aggression legt sich.

Dann ist wichtig darüber nachzudenken, was die Ursache für das aggressive Verhalten Ihres Tier sein könnte. Versuchen Sie dem Tier klare Botschaften zu senden und geben Sie ihm den Freiraum, den es beansprucht und nötig hat. Ein selbstbewusstes Tier, das aggressiv wird, will weniger Nähe und zeigt es Ihnen deutlich.

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TIPP

Blaulicht beruhigt das aufgewühlte Gemüt des Tieres und Grünlicht bringt es wieder in seine Balance. Schalten Sie erst eine Stunde Blaulicht an, danach eine halbe Stunde grünes Licht. Das Tier sollte die Möglichkeit haben, aus dem Lichtschein heraus zu gehen, wenn es möchte.

Noch ein Rat für aggressive Papageien, Kakadus oder Aras: Fixieren Sie den Vogel mit Ihren Augen und setzen Sie den strengsten Blick auf, dessen Sie fähig sind. Dazu kein Wort sprechen, sonst fühlt er sich zu noch mehr Aggression angeregt.