SC 10
Brutverhalten

In Einzelhaltung lebende Ziervögel zeigen oft einen überhöhten Geschlechtstrieb. Die Männchen wollen die brütenden Weibchen füttern, das Weibchen infolge der angeregten Brutlust die Jungen. Die mit Abstand am häufigsten betroffene Vogelgruppe sind die Papageien und Sittiche.

Die Fütterung erfolgt mit im Kropf vorverdauten Körnern, die mit dem Kropfschleim ausgewürgt werden. Hält dieser übermäßige Fütterungstrieb länger als gewöhnlich an (mehr als 10 Tage z.B.), so sollte man den auftretenden Kropf-Schleimhautreizungen entgegenwirken.
SC 10 - Brutverhalten - wirkt beruhigend und abheilend auf die Kropfschleimhaut und wirkt dem Fütterungstrieb entgegen.

Kanarien- und Sittichweibchen, die allein gehalten werden, legen von Zeit zu Zeit unbefruchtete Eier, die der Vogelbesitzer meist sofort entfernt. Dadurch wird jedoch der Vogel zwangsläufig veranlaßt, "nachzulegen", um ein vollständiges Gelege zustande zu bringen. Jedoch führen die häufigen Eiablagen zur Erschöpfung des Mineralstoffdepots, insbesondere zu Kalkabbau aus dem Skelett. SC 10 - Brutverhalten - wirkt diesen hormonellen Fehlsteuerungen durch Einflußnahme auf die Ovarien entgegen und reduziert das Legeverhalten.

SC 10 kann ohne weiteres über einen längeren Zeitraum verabreicht werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Die in SC 10 verwendeten Substanzen sind die Honigbiene (Apis mellifica) und ein natürliches Mineral (Antimonium crudum).

TIPP: Um den Vogel nicht zur ständigen Eiablage zu verleiten, läßt man ihn am besten auf dem unbefruchteten Gelege brüten bis er merkt, daß nichts aus den Eiern schlüpft und das Nest wieder verläßt. Häufig genügt auch schon die Entfernung des Nestes, um dem Bruttrieb den Schlüsselreiz zu nehmen.

Anwendungsgebiete: Übermäßiges Legeverhalten, Kropfschleimhautreizungen.

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